Die Raumakustik – wie der Klang das Zuhause verschönert

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Moderne Einrichtungen sind im Trend. Puristische Räume mit nur wenigen Möbeln und Dekoartikeln, die Akzente setzen, werden immer beliebter. Aber bei all der Schönheit, die diese “Clean Line” vermittelt, muss auch die Raumakustik stimmen. Und gerade die ist bei großen, fast leeren Räumen nicht immer so einfach zu “konfigurieren”.

Zu viel Schall löst Unbehagen aus

Sobald wir zu viel Schall im Raum haben, geht jegliche Gemütlichkeit verloren. Eine Unterhaltung oder ein Telefonat zu führen, macht so wahrlich keine große Freude.

Möglichkeiten, die Raumakustik zu verbessern

Doch natürlich gibt es Mittel und Wege, den Schall im Raum zu reduzieren – auch bei puristischer Einrichtung, in dem Sie zum Beispiel

  • laute und leise Räume abtrennen

Bei offenen Grundrissen ist es ratsam, laute Räume wie die Küche oder das Bad von leisen Räumen zu trennen. Weitere Mittel sind Bodenbeläge: Teppichboden, PVC oder schwimmender Estrich helfen dabei, den Schall zu reduzieren.

  • Sinnvolle Vorbereitungen treffen

Wenn Sie Ihr Haus neu bauen oder sanieren, haben Sie einen entscheidenden Vorteil: Sie können bereits während der Planung an Schallschutzmaßnahmen denken und diese entsprechend umsetzen. Trittschalldämmung, Körperschalldämmung und weitere primäre Schallschutzmaßnahmen lassen sich hier bereits realisieren.

  • Schalldiffusor einsetzen

Spezielle Wandverkleidungen und Schalldiffusor wie Koto-Holzblöcke sehen nicht nur schön aus, sondern können auch nachträglich noch eingebaut und so als sekundärer Schallschutz verwendet werden. Meistens sehen diese Diffusor in Form von Wand- oder Deckenverkleidung besonders ästhetisch und ansprechend aus, sodass man dadurch zusätzlich noch ein Designelement in seinen vier Wänden präsentieren kann. Diese sollten am besten in unregelmäßiger Struktur angebracht werden, dann dämmen sie besonders effektiv.

  • Dekoelemente nutzen

Auch Dekoelemente wie Vorhänge, Polstermöbel oder sogar Bücher können zur Schalldämmung eingesetzt werden. Teppiche können sogar auch als Wandbelag fungieren und sind so nicht nur dekorativ, sondern auch schalldämmend.

  • Schränke für die bessere Akustik

Bei besonders großen Räumen mit hohen Decken wirken Schränke und Regalsysteme wunder. Auch diese fungieren als Schalldämmer und sehen nicht nur an den Wänden, sondern auch als Raumteiler ansprechend aus. Hier kann zusätzlich ein Vorhang integriert werden, um den Inhalt der Regale/Schränke zu verdecken und für zusätzliche Dämmung zu sorgen. Kommoden, die mit Schaumstoff bespannt werden, können ebenfalls als Raumteiler und Dämmungs-Element eingesetzt werden.

  • Stoff und Vorhänge schlucken Frequenzen

Dass dicke Vorhänge besonders gut als Schalldämmer eingesetzt werden können, ist allseits bekannt. Je nach dicke des Stoffes, werden bestimmte Frequenzen absorbiert. Sehr dicke Stoffe und Vorhänge schlucken die tiefen Frequenzen, ganz dünne Vorhänge hingegen absorbieren die hohen Frequenzen.